Nicht ohne Stolz möchten wir erwähnen, dass es das Kikidil jetzt auch in
die Bildzeitung geschafft hat. In einem Bericht über den
Eishockeyspieler Florian Busch von den Eisbären Berlin, in dem es um
dessen Dopingsperre geht, gibt es ein Foto, auf dem Florian Busch mit
zwei Kindern unter den Armen auf einem AOK-Kikidil steht. Im Rahmen
unserer AOK-Kikidil-Kampagne besuchte er zwei Pankower Kitas, um mit den
Kindern Übungen auf dem Kikidil einzuüben.


Hier gibt es erste Fotos zu sehen vom Kikimobil-Team.
Seit heute fährt das Kikimobil durch Berlin und besucht
ausgewählte Kitas. Getreu dem Motto: "Spaß, Sport und Spiel - mit dem
Kikidil!" werden den Großen und Kleinen auf spielerische Art und Weise
die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten des Kikidils vorgestellt. Für
fachkundige Hilfe sorgen dabei die freundlichen Mitarbeiter des Berliner
Turnerbundes und der AOK. Außerdem erfahren die Kinder und Erzieher, wie
sie sich für ihre Kita ein AOK-Kikidil schnappen können.


Berliner Turnerbund und AOK starten interessante
Kita-Kampagne – Hockey-Olympiasiegerin Natascha Keller als Patin
Schon einmal etwas von Kikidil gehört? Das ist keine moderne
Wortschöpfung für ein neues Waschmittel oder gar der Titel einer tollen
Fernseh-Krimiserie, sondern die spielerische Form eines altbekannten
Sportgeräts, des Schwebebalkens, allerdings in wesentlich geringer Höhe.
Versehen mit einem angedeuteten Krokodilkopf und Krokodilschwanz eignet
es sich hervorragend für Kinder zwischen zwei und zehn Jahren zum
Balancieren, Vor- und Rückwärtslaufen, Hüpfen, Krabbeln oder bei
Schrägstellung sogar zum Klettern.
Um mehr Abwechslung in den Bewegungsalltag der Kitas zu bringen, haben
sich der Berliner Turn- und Freizeitsport-Bund, so seit kurzem der
offizielle Name des BTB, und die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK)
Berlin entschlossen, eine gemeinsame Kampagne unter dem Begriff „Schnapp
Dir Dein Kikidil“ zu starten, die Anfang Mai bei einer Pressekonferenz
in einem Kaufhaus am Alexanderplatz vorgestellt wurde. Das Ziel ist es,
Ende Juni bei einer großen Abschluss-Veranstaltung im Jahn-Sportpark
insgesamt 125 Kindertagesstätten mit dem hölzernen Prunkstück zu
beglücken.
Ohne Fleiß - kein Preis. Alle 1800 Kitas der Stadt müssen, sofern
Interesse an dem Kikidil besteht, sich zuvor an einem Mal-, Bastel- und
Singwettbewerb unter dem Motto „Gesundheit ist ein Kinderspiel“
beteiligen. Die kreativsten Exponate werden von einer Jury unter dem
Vorsitz der Hockey-Olympiasiegerin Natascha Keller prämiert und
bescheren den besten Kitas dieses Kikidil. Für hundert Geräte hat die
AOK ihre Zusage gegeben, für weitere fünf mal fünf kommen Berlins
Top-Bundesligaklubs auf, so die Handball-Füchse, die SCC-Volleyballer,
die Spandauer Wasserballer, die Eisbären des Deutschen Eishockeymeisters
und die Fußballer vom 1. FC Union ...
Berlins neue Staatsekretärin für Bildung, Jugend und Familie Claudia
Zinke, die bis vor kurzem noch Vorsitzende der Sportjugend Berlin war,
zeigte sich begeistert über diese Aktion und meinte: „Mehr denn je ist
heutzutage die motorische Förderung im Kleinkindalter gefragt, weil
dadurch nicht nur die Bewegung und die Gleichgewichtsschulung positiv
beeinflusst werden, sondern gleichzeitig, wie Studien ergaben, auch die
Intelligenz-Entwicklung und das soziale Verhalten. Und im übrigen finde
ich es ganz bemerkenswert, dass sich verschiedene Institutionen
zusammengeschlossen haben, um etwas für eine gute Sache zu tun.“ Gemeint
sind die Familien-Senatsverwaltung, der LSB und die Sportjugend,
außerdem „Kinder in Bewegung“ (KiB) und die DOG.
Grund genug zum Handeln besteht allemal, denn der verstärkte TV-Konsum
und die so gern bevorzugten Computerspiele beschwören bei den
Heranwachsenden eine ernsthafte gesundheitliche Situation herauf.
BTB-Präsident Frank Ebel sprach davon, dass bedauerliche Weise schon
Schulanfänger übergewichtig, teils sogar adipös sind, was Christian
Klose, Mitglied der AOK-Geschäftsleitung Berlin, mit handfesten Fakten
unterlegte. 86 Prozent der Kinder können laut einer wissenschaftlichen
Untersuchung nicht einmal eine Minute lang auf einem Bein stehen, 43
Prozent sind nicht in der Lage, beim Rumpfbeugen mit den Fingerspitzen
den Boden zu berühren und 35 Prozent können nicht zwei oder mehr
Schritte rückwärts balancieren..
Zwölf Jungen und Mädchen der Kita Wolgaster Straße, die zum KiB-Verbund
des Landessportbundes Berlin gehört, zeigten, wie viel Spaß das Laufen
und Kriechen auf den Kikidils macht, die übrigens in den
Diakonie-Werkstätten von Halberstadt hergestellt werden. „Dabei handelt
es sich um keine Industrieanfertigung, sondern um eine reine
handwerkliche Tätigkeit von 14 unserer geistig-behinderten Mitarbeiter,
die viel Freude an der Herstellung der vier beziehungsweise drei Meter
langen Geräte haben, die in den Farben Blau, Rot, Grün und Natur zu
erhalten sind.“
Natascha Keller, die Botschafterin der Aktion, gewährte einen kleinen
Einblick in ihr Innenleben und erzählte: „Mit dem Turnen hatte ich
früher nicht allzu viel im Sinn, schon gar nicht mit dem Schwebebalken.
Doch wenn es dieses Kikidil damals gegeben hätte, wäre das bestimmt
anders gewesen. Sollte ich nach meiner Karriere einmal Trainerin werden,
so könnte ich mir gut vorstellen, dieses Sportgerät in meine
Übungseinheiten mit einzubinden, auch für kleine Hockeyspielerinnen.“
LSB-Präsident Peter Hanisch hörte solche Aussagen sehr gern, weil auch
er der Ansicht ist, dass „langes Sitzen nicht klüger macht und plädierte
dafür, bereits in den Kitas mit einer umfangreichen und gezielten
Bewegungserziehung zu beginnen..
Die Idee des Kikidils hatte der Sportjournalist und TV-Produzent Heiko
Klasen, der gemeinsam mit BTB-Geschäftsführer Jens-Uwe Kunze eines Tages
zu der Erkenntnis gekommen war, dass viele Kinder an
Gleichgewichtsstörungen leiden und dass man auf irgendeine Weise hier
Abhilfe schaffen sollte. So entwickelten sie einen Prototyp, der von
einem befreundeten Tischler in die Tat umsetzte. Doch da sich in Berlin
niemand bereit fand, diese Geräte zu bauen, fiel die Wahl auf die
Diakonie Halberstadt, die bereitwillig mitzog.
Mit dem doch recht ungewöhnlichen und gewöhnungsbedürftigen Namen
Kikidil hat es eine besondere Bewandtnis. Kiki heißt die dreijährige
Tochter des geistigen Schöpfers dieses interessanten Spiel- und
Sportgeräts und die angehängte Silbe „dil“ lässt sich leicht von
Krokodil ableiten, denn Kopf und Schwanz des Balkens weisen eine gewisse
Ähnlichkeit mit dem im Wasser so gefräßigen Tieres auf.
Noch handelt es sich um eine Berliner Kampagne, doch warum sollte sie
nicht eines Tages bundesweite Nachahmer finden! Die 240 Euro pro Kikidil
sind bestimmt gut angelegt.
Anmerkung des Webmasters: Infos zum
Wettbewerb und zum Abschlussfest sind unter
www.kikidil-wettbewerb.de oder
www.kikidil.de/schnapp-dein-aok-kikidil.html zu finden.
![]() |
| Gruppenfoto auf der Pressekonferenz zur Vorstellung der AOK-Kikidil-Kampagne. Von links nach rechts: Peter Hanisch (Präsident des Landessportbundes Berlin), Frank Ebel (Präsident des Berliner Turnerbundes), Claudia Zinke (Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie), Christian Klose (Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Berlin), Natascha Keller (Hockey-Olympiasiegerin und Botschafterin der Kampagne), Bernd Reimann (Technischer Werkstattleiter der Diakonie Werkstätten Halberstadt gGmbH). |
Diesen Satz hörte man am häufigsten, als sich Erzieher und Grundschullehrer das Kikidil anschauten. Im Rahmen der 11. Fachtagung für Turnen in der Schule und KiTa durch den Berliner Turnerbund wurde das neue Spiel- Sport- Spaßgerät vorgestellt. In der Max-Schmeling-Halle informierten sich mehr als 540 Lehrer und Erzieher während ihrer Fortbildung vom 14. bis zum 17. Oktober über das Kikidil. Das positive Feedback freut das Kikidil und sein Team.

